Der richtige Coach - Begriffsdefinitionen

Eine kurze Definition der Begriffe – wobei allerdings Überlappungen und Unschärfen bestehen:

  • Psychiater/in: diagnostiziert, erforscht und behandelt Störungen des Geistes und/oder der Seele des Menschen. Ein Psychiater hat nicht zwingender weise eine Psychotherapieausbildung.
  • Neurolog(e)/in: diagnostiziert und behandelt Nervenerkrankungen. Ein Neurologe hat in der Regel keine Psychotherapieausbildung.
  • Psycholog(e)/ine: versucht das Erleben und Verhalten eines Menschen zu beschreiben, zu erklären und vorauszusagen. Das Betätigungsfeld der Psychologen ist vielfältig und reicht von der Werbung bis zur Paartherapie.
  • Psychotherapeut/in: behandelt psychisch, psychosozial oder auch psychosomatisch bedingte Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.
Die Berufsbezeichnungen "Psychiater", "Psychologe", "Neurologe" und "Psychotherapeut" sind in Deutschland und Österreich gesetzlich geschützte Berufe. Therapien werden unter Umständen von den Krankenkassen getragen.
  • Counsellor: ein relativ neuer Beruf aus den USA, der Form(en) der Psychotherapie anwendet, die Menschen helfen soll, ihre Probleme durch die Arbeit mit ihren Gefühlen zu meistern. Am ehesten noch vergleichbar mit der Psychotherapie.
  • Coach (Begleiter, Leithilfe): in der Regel arbeitet ein Coach auf Verhaltensniveau mit seinen Klienten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verdeutlichung der Stärken und Schwächen der Persönlichkeit.
Counsellor, Coach, Lebensberater usw. sind keine geschützten Begriffe und nicht an eine Ausbildung gebunden. In der Regel werden diese Konsultationen nicht von den Krankenkassen bezahlt.


Diese Definitionen sind kurz und sicher nicht vollständig. Nähere Informationen liefert das Netz. Zur Vereinfachung wird im folgenden Text nur noch von "Therapeut" und "Klient" die Rede sein.