Der richtige Coach - Fazit

Letztendlich sollte ein Therapeut – egal wie er sich nennt – daran interessiert sein dass der Klient die Verantwortung für sich selbst (wieder) übernimmt und zu einem guten und selbstbestimmten Leben findet.
Jeder, der in dieser "Branche" arbeitet muss wissen, dass die "Arbeit" vom Klienten geleistet werden muss. Man kann nur Hilfestellungen leisten.
Das sollte, meiner Meinung nach – besonders bei der Arbeit mit Hochbegabten (aber nicht nur hier) betont werden. Niemand kann einen anderen "retten".
Retten kann jeder nur sich selbst. Es ist schön wenn man bei diesen Selbstrettungen einen Menschen findet der einem eine Strecke des Weges begleiten kann. Man sollte sich aber auch deutlich machen, dass der Sinn einer Therapie nicht in einem lebenslangen "an der Hand halten" liegen sollte.
Viele Therapien sind in der Regel 20 bis 100 Stunden lang. Coaching wird in der Regel kürzer sein.

Ungefähr nach der Hälfte der (vorab) besprochenen Dauer sollte spätestens eine ‚Evaluierung’ erfolgen
Habe ich das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein?
Hat sich in meinem Leben etwas zum positiven verändert?
Komme ich mit Situationen, die mich veranlassten eine Therapie zu beginnen, besser zu Recht, bzw. bemerke ich eine Veränderung?
Hatte ich, zumindest einige, "Aha-Effekte"?
Kann ich meinen TherapeutenIn auf Punkte die mir nicht so gefallen ansprechen?

Jeder der mit dem großen Abenteuer "Therapie/Coaching" beginnt, sollte sich über einige Punkte im Klaren sein:

 

  • Ich muss es tun
  • Ich bin der Spezialist für mich selbst – niemand kennt mich besser als ich mich
  • "Einfache" Lösungen gibt es nicht
  • An allem hängt ein "Preisschild", bin ich bereit diesen Preis zu bezahlen?
  • Man kann den Kuchen nicht essen und ihn gleichzeitig behalten
  • Bin ich bereit, die Risiken ein zu gehen die damit verbunden sind? Oder ist mir der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach?


Diese und ähnliche Fragen kann sich nur jeder selbst beantworten – ein Therapeut kann dabei eventuell helfen – aber die Antworten findet man nur selbst, so wie man auch mit den Konsequenzen lebt und nicht der Therapeut.

So und jetzt wünsche ich allen, die sich auf den Weg machen, gutes Gelingen und viel Erfolg!

Ich habe mich auf den Weg gemacht und ich bereue es nicht. Mein Leben ist reicher und voller geworden, trotz oder gerade wegen der Probleme, die am Wegesrand auftauchen – wer will denn bitte ein Leben ohne Hürden? Wie langweilig.