Hochbegabung: Belastung oder Bereicherung?

Intelligenter als der Rest - oft ein schweres Los

Im Interview mit der Deutschen Welle (DW) erzählt der Hochbegabte Heinrich Siemes (52, IQ >140) über seine Erfahrungen. Der Sohn russlanddeutscher Spätaussiedler kam mit 11 Jahren nach Deutschland und wurde dort zunächst auf einer Hauptschule eingeschult.

Er hatte das Glück, einen Lehrer zu haben, der schnell erkannte, dass der Junge unterfordert war. Bald wechselte er zum Gymnasium, machte sein Abitur, studierte anschließend Mathematik und Philosophie und promovierte in Linguistik. Neben guten Erfahrungen, weiß Siemens auch von Klischees zu berichten, mit denen Hochbegabte oft kämpfen.

Von seinem IQ weiß Siemens erst wenige Jahre. Er rät: "Wenn man das Gefühl hat, man ist anders als die anderen - und die anderen Menschen vermitteln einem dieses Gefühl auch - ist es leichter damit umzugehen, wenn man eine Erklärung dafür hat." 

Zum Artikel der DW

 

Zurück

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Dir Rätselhaften