Warum intelligente Menschen oft Einzelgänger sind

Britische Forscher sind der Sache jetzt auf den Grund gegangen:

Im Rahmen einer Langzeitstudie mit 18- bis 24-jährigen haben sie sich auf Spurensuche begeben und Folgendes herausgefunden:

Normalerweise steigt Glück und Zufriedenheit, je mehr Zeit Menschen mit anderen Menschen verbringen. Dies stammt noch aus Urzeiten, als die Gruppe und das soziale Miteinander Überleben bedeutete.
Nun hat man festgestellt, dass je intelligenter Menschen werden, soziale Kontakte zurück gehen. (Es handelt sich bei der Studie natürlich nur um Durchschnittswerte. Individuelle Faktoren wie die Ex- oder Introvertiertheit etc. spielen eine große Rolle.)

Die Wissenschaftler begründen dies so:

  1. Mit zunehmender Intelligenz rücken Langzeitprojekte und Ziele des Einzelnen mehr in den Fokus. Ausgiebige soziale Aktivitäten werden bei der Umsetzung als eher störend empfunden.
  2. Je intelligenter Menschen wurden, um so besser gelang es ihnen, sich an die Umwelt anzupassen und umso weniger waren sie von sozialen Gruppen abhängig. So mindert sich das Interesse an ihnen teilzunehmen.

Quelle: PSYBlog, Wiley Online Library

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