Der richtige Coach - Wahl des Ansprechpartners

Die Wahl des richtigen Ansprechpartners
ist von vielerlei Faktoren abhängig. Zum ersten sollte man sich Gedanken über das Problem machen, mit dem man zu kämpfen hat.

  • Wie lange besteht es schon?
  • Wie sehr beeinflusst es mein Leben?
  • Welche Art von Herangehensweise habe ich, bzw. bevorzuge ich?
  • Hätte ich auch das Geld die Therapie/Beratung selbst zu bezahlen?
  • Es können nämlich durchaus Gründe bestehen, eine Krankenkasse außen vor zu lassen. Fällt die Möglichkeit einer Eigenfinanzierung weg, kommen damit auch einige Therapieformen nicht in Frage.


Die von den unterschiedlichen Therapeuten verwendeten Methoden sind vielfältig und die Auswahl schier unbegrenzt, wird jede Methode auch noch durch die Person des "Benutzers" interpretiert.
Hier eine (unvollständige) Aufzählung, um einen Eindruck zu vermitteln:
Analytische Psychologie, Daseinsanalyse, Dynamische Gruppenpsychotherapie, Existenzanalyse, Gestalttheoretische Psychotherapie, Gruppenpsychoanalyse, Hypnotherapie, Individualpsychologie, Katathymes Bilderleben, Klientenzentrierte Gesprächstherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Konzentrative Bewegungstherapie, NLP, Psychoanalyse, Psychodrama, Systemische Familientherapie, Transaktionsanalyse, Verhaltenstherapie….

Auf die einzelnen Ansätze kann an dieser Stelle nicht detailliert eingegangen werden. Interessierte seien auf Informationen im Netz und in der reichlich vorhandenen Fachliteratur verwiesen.

Wie schon kurz erwähnt, ist die angewandte Therapieform nicht das einzige Auswahlkriterium – die Person des Therapeuten ist mindestens ebenso wichtig.
Eine Arbeit mit einem Menschen, der mir unsympathisch ist, den ich "nicht riechen kann", zu dem ich kein Vertrauen habe und den ich nicht respektiere, ist schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Jeder/Jede tut gut daran, der inneren Stimme in diesem Punkt zu vertrauen. Ein professioneller Therapeut wird nicht beleidigt sein, wenn der Klient nach der ersten Stunde keine Fortführung der Gespräche wünscht. Allerdings möchte ich an diesem Punkt auch kurz darauf hinweisen, dass man auch die Flinte nicht zu schnell ins Korn werfen sollte.
Vielleicht habe ich ja generell Probleme mich Menschen zu öffnen? Habe Angst vor zu großer Nähe? Der Grat ist hier schmal – ist man sich dessen bewusst, setzt man seinen Fuß vorsichtig und  gewinnt viel.